Fragen und Antworten

​
​
1. Grundverständnis & Sinn des Projekts
(Worum geht es hier eigentlich und warum?)
​
-
Was ist die grundlegende Idee hinter diesem Projekt?
Die grundlegende Idee ist, eigene Räumlichkeiten zu schaffen, die in einem professionellen und zugleich einladenden Rahmen genutzt werden können. Solche Räume stärken das Miteinander der Satsangis, ermöglichen eine vielfältigere Gestaltung von Angeboten und wirken dadurch auch offener und attraktiver nach aussen.
-
Warum ist eine eigene Immobilie für uns als Gemeinschaft wichtig?
Der Impuls für eine eigene Immobilie entstand aus der Frage, wie das Leben im Sangat Schweiz nachhaltig belebt und für die Zukunft gestärkt werden kann. Sant Rajinder Singh Ji Maharaj hat im Kontext dieser Frage, wie bereits in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt, deshalb auch für die Schweiz den Erwerb eigener WdS-Immobilien angeregt. Eigene Räumlichkeiten fördern die aktive Mitwirkung der einzelnen Satsangis, motivieren zur Gestaltung von Programmen und stärken durch dieses gemeinsame Engagement die Ausstrahlung der Gemeinschaft nach innen und nach aussen.
-
Welche Vision verbindet sich langfristig mit diesem Ort?
Die Vision mit eigenen Räumlichkeiten ist eine lebendig gestaltete Begegnungsstätte des Pfades: ein moderner, offener und attraktiver Ort, der sowohl für die Gemeinschaft als auch für die Öffentlichkeit anziehend wirkt. Langfristig soll dieser Ort Wachstum ermöglichen, Verbundenheit vertiefen und den Pfad sichtbar und erfahrbar machen.
​​​
2. Der Weg bis hierher
(Wie ist diese Entscheidung entstanden?)
​
-
Wie kam es zu dieser konkreten Immobilie?​
Wir haben entlang der definierten Suchanforderungen seit über die letzten 18 Monate Suchen nach käuflich erwerbbaren Immobilien betrieben. Sowohl für den Raum Zürich wie auch der Zentralschweiz. Verschiedene Objekte haben wir gesichtet und geprüft. Die Erkenntnisse daraus haben uns geholfen, den Blick für geeignete Objekte zu schärfen. Die Immobilie Riedstr. 1 in Rotkreuz vereint einen hohen Querschnitt der Anforderungen, auch bezgl. Preislimit. Positiv ist, dass wir eine grosszügige Räumlichkeit für den definierten Maximalpreis erhalten könnten.
Wichtig: es bestehen keine zeitlichen Vorgaben zur Realisierung für den Erwerb von Immobilien. Betriebsplan und Budgets für öffentliches Zentrum, Programmgestaltung der Aktivitäten, personelle Besetzung und Anforderungen an Immobilie sind klar zu definieren. Die gesicherte Finanzierung durch Spenden ist Voraussetzung.
Für das Zentrum Rotkreuz suchen wir noch die Zentrumsleitung für den Betrieb, Planung, Durchfühungskoordination der Programme. Das kann eine einzelne Person sein oder ein Team von 2-3 Sevadaren. Interessenten können sich bei dominique.seiler@sos.org für weitergehende Informationen melden.
-
Warum wurden frühere Objekte nicht weiterverfolgt?​
Die Anforderungen sind hoch für ein öffentlich zugängliches Mediationszentrum. Sowohl bezgl. der Vereinbarkeit mit der Nachbarschaft, behördliche und feuerpolizeiliche Auflagen, Lage, Preis und Raumkonfiguation. Trotz des vielfältigen Angebots haben nur wenige Objekte sich als passend gezeigt. Ein vielversprechendes für Zürich-City hat sich in der Umnutzung zu einem Meditationszentrum als herausfordernd herausgestellt.
-
Welche Kriterien waren bei der Prüfung besonders wichtig?​​
-
Akzeptanz mit Nachbarschaft, ruhige Lage
-
Verkehrsanbindung, zentrale Lage
-
Aussicht auf Betriebsbewilligung als öffentlich zugängliches Zentrum und Bewilligung der Feuerpolizei für mögliche Ansammlung von 50 Besucher als Richtwert.
-
-
Modularität der Raumflächen, sodass diese unseren Anforderungen ohne hohe Umbaukosten realisieren lassen. Hindernisfreie Räumlichkeiten.
-
Einhalten der definierten Kaufpreis- und Investitionslimite
​
-
Wer war in den Entscheidungsprozess eingebunden?
Der Sangat Zentralschweiz wurde eingebunden, der Stiftungsrat der Stiftung Wissenschaft der Spiritualität Schweiz, Konsultation von Sant Rajinder Singh Ji Maharaj. Einladung an die Meditierenden der gesamten Schweiz zur Besichtigung des Objekts am 17.1.2026.
-
Gibt es noch offene Punkte oder Unsicherheiten?
-
Abklärung zur Umnutzung der Räumlichkeiten zu einem öffentlichem Meditationszentrum läuft, auch die Zustimmung der Feuerpolizei zum Betrieb eines solches Zentrums ist am Laufen. Antwort im Februar/März 2026 erwartet.
-
Finden einer Leitung für den Betrieb des Zentrums Rotkreuz wird zentral sein für die Kaufentscheidung.
-
Sicherstellung der Finanzierung. Spenden in Höhe von CHF 1 Mio. werden benötigt werden und Grundlage für die Hypothekarfinanzierung sein.
-
​
​
3. Die Immobilie selbst
(„Wie sieht dieser Ort konkret aus?“)
​
-
Welche Räume wird es geben und wofür sind sie gedacht?
Wir möchten bei der öffentlichen Besichtigung die Interessenten in die Gestaltung der Räumlichkeiten einbinden. Ziel ist es ein Zuhause zu schaffen, welches insbesondere auch für die zukünftigen Generationen als attraktiv empfunden wird. Somit wird diese Frage am 17.1.2026 genauer geklärt sein.
-
Wie flexibel sind die Räume nutzbar?
Der grosse Raum von über 330m2 ist zum grössten Teil offen und durch Stellwände unterteilt. Dies Stellwände können neu angeordnet werden, sodass wir den Raum optimal auf die artikulierten Bedürfnisse angepasst werden kann.
-
In welchem Zustand befindet sich die Immobilie aktuell?
Die Immobilie befindet sich in sehr gutem Zustand. Sie wurde 1991 erbaut, Investitionen in den laufenden Unterhalt erscheinen durch die Stockwerkeigentümer-Gemeinschaft regelmässig gemacht worden zu sein. Ein erkennbarer Renovationsstau ist nicht zu erkennen.
-
Welche Anpassungen oder Umbauten sind vorgesehen?
Diese werden nach dem Gestaltungsworkshop anlässlich der Besichtigung des Objekts am 17.1.2026 zusammengetragen und im Anschluss daran festgehalten. Die Wünsche, Ideen und Perspektiven der Interessierten Teilnehmenden aus der Schweiz werden in die Planung der Nutzung und damit in die erforderlichen Anpassungen einfliessen.
​
4. Lage & Erreichbarkeit
(„Wie komme ich hin und wie alltagstauglich ist der Ort?“)
​
-
Wie ist die Immobilie mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?
Verkehrstechnisch ist die Immobilie sehr gut erreichbar:
-
Haltestelle Bus: direkt vor dem Eingang unserer Immobilie Riedstr. 1, 10 Gehminuten ab Bahnhof Rotkreuz
-
Autobahn: 1 Min. bis Einfahrt Rotkreuz
-
Öffentlicher Verkehr: nach Rotkreuz, von Zürich-City ca. 40’, von Bern und Basel-Stadt 1h 40’, von Olten 1h 00’ (zwischen 05:00 – 24:00)
-
Individualverkehr: nach Rotkreuz, von Zürich-City ca. 30’, von Bern 1h 20’, von Basel-Stadt 1h 10’, von Olten 45’
​
-
Gibt es Parkmöglichkeiten?
Im Kauf sind 5 Parkplätze in der Tiefgarage der Immobilie enthalten. Es gibt Besucherparkplätze sowie ausreichend öffentliche kostenlose Parkplätze in Gehdistanz.
-
Wie gut ist der Ort für regelmässige Treffen geeignet?
Sehr geeignet, ohne erkennbare Einschränkungen.
5. Beteiligung & Mitwirken
(„Was bedeutet es konkret, Teil davon zu sein?“)
-
Wer kann sich an diesem Projekt beteiligen?
Grundsätzlich kann sich jede und jeder Interessierte an diesem Projekt beteiligen. Ziel ist es ausdrücklich, dass für jede Person eine Möglichkeit entsteht, sich einzubringen, sodass das Projekt von einer breiten Gemeinschaft getragen wird. Durch die Gründung der Stiftung hat sich der Rahmen zudem nach aussen geöffnet, sodass unter bestimmten Voraussetzungen auch Beiträge von Nicht-Satsangis möglich sind.
​
-
Was bedeutet „mittragen“ ganz praktisch?
Mittragen bedeutet, das Projekt gemeinsam mit Leben zu füllen, etwa durch die Planung, Durchführung und Gestaltung von Programmen sowie durch die laufende Betreuung der Immobilie. Viele Sevadaren bringen sich dort ein, wo ihre individuellen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Freude liegen. Jede Form des Engagements zählt.
​
-
Gibt es unterschiedliche Formen der Beteiligung?
Ja. Wie im traditionellen Verständnis von Seva gibt es auch hier verschiedene Wege des Mitwirkens: die physische Beteiligung durch Zeit, Engagement und praktische Arbeit sowie den finanziellen Seva. Beide Formen sind wertvoll und ergänzen sich.
​
-
Wie kann ich mich einbringen, wenn ich wenig Zeit habe?
Es gibt Aufgaben in ganz unterschiedlichen zeitlichen Umfängen. Erfahrungen wie jene der Grossveranstaltung in Winterthur zeigen, dass auch grössere Projekte gut gelingen, wenn viele kleine Beiträge zusammenkommen. Die Stärke dieses Projekts liegt in der Gemeinschaft. Niemand muss alles allein tragen.
​
​
6. Fundraising & finanzielle Fragen
(„Wie wird das Ganze möglich gemacht?“)
​
-
Warum ist Fundraising notwendig?
Der Zweck der Stiftung Wissenschaft der Spiritualität Schweiz ist gemeinnützig und alle Angebote sind kostenfrei, Spenden können auf freiwilliger Basis gemacht werden. Auf dieser Grundlage fusst auch der Kauf einer Immobilie. Dieses Immobilienprojekt besteht in der Annahme, dass sich freiwillige Spenden für das notwendige Eigenkapital von CHF 1 Million finden lassen. Ohne diese werden wir keinen Kauf eigener Räumlichkeiten machen können.
-
Wie wird mit den gesammelten Mitteln umgegangen?
Besonders strenge gesetzliche Vorkehrungen bestehen, um dem Spender maximale Gewähr zu geben, dass die Mittel dem Stiftungszweck entsprechend verwendet werden (jährlich wiederkehrende Prüfungen durch die eidgenössische Stiftungsaufsicht zur Einhaltung des Stiftungszwecks, besondere Prüfung durch eine anerkannte Revisionsstelle).
-
Gibt es Transparenz über Kosten und Verwendung?
Ja, die Stiftung WdSS wird hierfür detailliert Rechenschaft abgeben, sowohl zu Spenden wie auch zu Mittelverwendung für das Kaufobjekt und Umbaumassnahmen.
-
Was passiert, wenn das Fundraising-Ziel nicht erreicht wird?
Dann wird der Stiftungsrat über das Nichtweiterverfolgen des Kaufobjekts Riedstr. 1 3. OG befinden müssen.
-
Kann ich auch anonym oder zweckgebunden beitragen?
Ja, Du kannst zweckgebunden für dieses Objekt eine Spende tätigen, siehe entsprechende Sektion «Spenden/Finanzielle Unterstützung» dieser Landingpage. Anonyme Spenden können per se nicht gemacht werden, die Stiftung muss die Mittelherkunft prüfen können. Gleichwohl wird die Spendenherkunft geschützt und von den Verantwortlichen Finanzen der Stiftung WdSS vertraulich behandelt.
​
​
7. Verantwortung, Organisation & Vertrauen
(„Wer trägt die Verantwortung und wie wird entschieden?“)
​
-
Wer ist rechtlich verantwortlich für die Immobilie?
Kauf der Immobilie soll durch die Stiftung Wissenschaft der Spiritualität Schweiz erfolgen. Sie würde damit Eigentümerin und rechtlich verantwortlich für die Immobilie.
-
Wie werden Entscheidungen künftig getroffen, welche Strukturen sichern einen verantwortungsvollen Umgang?
Eine Leitung des Meditationszentrums – die Person ist noch nicht gefunden – wird der Stiftung WdSS entsprechend Nutzungsvereinbarung abschliessen, sodass klare Verhältnisse etabliert werden können. Verschiedene Stiftungsräte werden hierbei Unterstützung für Betrieb und Unterhalt der Immobilie leisten.
8. Zukunft & Entwicklung
(„Was wächst daraus – über den Kauf hinaus?“)
​
-
Was soll sich in den nächsten Jahren an diesem Ort entfalten?
Ein vielfältiges Programmangebot für Satsangis und für interessierte Menschen aus der Öffentlichkeit. Gleichzeitig stärkt dieser Ort das gemeinsame Miteinander auf dem spirituellen Pfad und fördert Verbundenheit und Austausch.
-
Wie offen ist das Projekt für Veränderungen?
Das Projekt ist bewusst flexibel angelegt. Sowohl in der Programmgestaltung, als auch in baulichen Fragen sind Entwicklungen möglich. Wichtig ist, dass der Ort sich an den Bedürfnissen der Menschen und an den Veränderungen der Zeit orientieren darf.
-
Können neue Menschen später dazukommen?
Ja, jederzeit. Alle Menschen, die sich im Einklang mit den Grundsätzen der Stiftung und des Pfades einbringen möchten, sind herzlich willkommen.
​
-
Wie wird der Ort lebendig gehalten?
Durch das Engagement, die Tatkraft und das gemeinschaftliche Wirken der Satsangis und Besucher. Die Lebendigkeit entsteht aus dem Miteinander selbst.
-
Was passiert, wenn sich Bedürfnisse im Laufe der Zeit verändern?
Als Begegnungsstätte ist es wichtig, sich immer wieder neu auszurichten. Veränderungen werden aufgegriffen, solange sie mit dem Pfad und den Aufgaben der Stiftung im Einklang stehen.
​
9. Persönliche innere Fragen (oft unausgesprochen)
Diese Fragen sind besonders wertvoll, weil sie Herz und Verstand verbinden:
​
-
Bin ich „genug“, um Teil dieses Projekts zu sein?
Ja, ganz bestimmt, unabhängig von Herkunft, Lebenssituation oder persönlichem Weg. Jede und jeder bringt einen ganz eigenen Ausdruck mit, der die Gemeinschaft auf individuelle Weise bereichern kann. Die Aufgaben sind so vielfältig, dass sich für jeden etwas passendes finden lässt.
-
Darf ich mich einbringen, auch wenn ich noch unsicher bin?
Ja, jederzeit. Unsicherheit darf da sein. Oft wächst Sicherheit erst im gemeinsamen Gehen, Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.
-
Was, wenn ich später merke, dass ich weniger beitragen kann als gedacht?
Das ist vollkommen in Ordnung. Leben verändert sich und damit dürfen sich auch Beiträge verändern. Jede Form des Dabeiseins bleibt willkommen.
-
Wie kann ich mich einbringen, ohne mich zu überfordern?
Selbstfürsorge ist ein wichtiger Teil des Projekts. Alles Engagement ist freiwillig und soll Freude, Zufriedenheit und Inspiration schenken. In einer grösseren Gemeinschaft verteilen sich Aufgaben auf viele Schultern. Niemand trägt allein.
​